S-wie Sächsich bis Syphilis

S wie Sächsisch bis Syphilis

Hier erklären wir Begriffe und Abkürzungen mit dem Anfangsbuchstaben S, die oftmals in Erotik-Kontaktanzeigen Clubs, Bordellen und Laufhäusern vorkommen.

 

S

„S“ steht als englische Größenbezeichnung für short, also klein oder kurz. Auch für die Penislänge werden die englischen Größenordnungen verwendet, wobei S die kürzeste Länge mit bis zu 11 cm im erigierten Zustand kennzeichnet. Die Skala läuft über M, L und XL bis hin zu XXL für erigierte Penisse ab 22 cm Länge.

Sächsisch

Sächsisch ist eine Verhütungsmethode beim Sex, allerdings eine höchst unsichere. Dabei übt man mit den Fingern starken Druck auf die Harnröhre am Punkt zwischen Hoden und After aus, damit eine Ejakulation verhindert wird. Ein Rückfluss in die Harnblase kann entstehen. Spermien treten allerdings oft schon vor dem eigentlichen Samenerguss aus dem Penis, dies macht Sächsisch so unsicher.

Sadismus

Als Sadismus wird die Neigung bezeichnet, bei der es durch Zufügen von körperlicher und seelischer Gewalt zu einer sexuellen Lustbefriedigung kommt. Benannt wurde der Sadismus nach dem französischen Schriftsteller Marquis de Sade, welcher in seinen Werken verschiedene sexuelle Praktiken dieser Art beschreibt. Sadismus ist Teil von BDSM (Bondage, Dominanz, Sadismus, Masochismus). Masochisten erfreuen sich Sadismus zu erleiden.

Sadomasochismus

Sadomasochismus (kurz: SM) bezeichnet das sexuelle Verlangen, Schmerzen zugefügt zu bekommen oder diese an dem Sexualpartner auszuführen. Dominanz spielt beim SM eine sehr große Rolle. Manche Menschen sind nur masochistisch, kurz maso, veranlagt, werden also durch Schmerzen erregt, während andere durch beide Rollen, auch die sadistische, erregt werden. Diese sadomasochistisch veranlagten Personen können als sog. Switch sowohl als Top wie auch als Bottom agieren.

safe

Safe, kurz für Safer Sex, sagt aus, dass sich die Geschlechtspartner gegenseitig vor Krankheiten schützen. Das gebräuchlichste und wirksamste Hilfsmittel ist das Kondom. Gerade Sexualpartner, die nicht in einer gemeinsamen Beziehung sind, sondern auch Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern vollziehen, sollten unbedingt Wert darauflegen, dass das Liebesspiel „safe“ genossen wird.
*****Unter den Erotikangeboten ist Safe für jedes Sextreffen selbstverständlich und verpflichtend.*****

Safer Sex

Safer Sex bedeutet auf Deutsch sicherer Sex. Der Begriff, der in Zeiten des Aufkommens der Diskussion über HIV/AIDS aufkam, bezeichnet die möglichen Verhaltensweisen, sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen und deren Ausbreitung zu reduzieren. Dazu zählt unter anderem die Nutzung eines Kondoms.
*****Eine Kondompflicht gilt für Freier und Sexworker mit dem Prostitutionsgesetz 2017. *****

Safeword / Stoppwort

Das Safeword oder Stoppwort ist ein bei BDSM Sexpraktiken verwendetes Signalwort, mit der Sklave oder Sklavin anzeigen kann, dass er/sie die Handlung nicht fortsetzen möchte. Dies gilt der Domina oder dem Master als unbedingte Verpflichtung zum sofortigen Aufhören. Eine verlässliche und sichere Kommunikation von einem Safeword ist eine der absolut notwendigen Sicherheitsmaßnahmen bei BDSM, besonders, wenn durch Bondage die Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt wird. Ein Safeword ist immer vor dem Rollenspiel zu vereinbaren.

Samenerguss

Unter einem Samenerguss wird die männliche Ejakulation verstanden. Dabei tritt das Sperma aus der Harnröhre des Mannes aus. Zu einem Samenerguss kommt es in den meisten Fällen durch sexuelle Handlungen, wie Sexualverkehr oder dem Onanieren. Ein Samenerguss stellt den Höhepunkt und Orgasmus des Mannes dar und beendet in der Regel den Geschlechtsverkehr, so dass viele Männer versuchen, diesen Zeitpunkt hinauszuzögern.
***** Mehr zu „Schon wieder Erster“ *****

Sapiosexuell

Als Sapiosexuell bezeichnet man Menschen, die sich durch Personen mit einem hohen Intelligenzquotienten angezogen fühlen. Sapiosexuelle Menschen bevorzugen bei der Partnerwahl die inneren Werte und schätzen besonders Wissen, Schlagfertigkeit, Wortwitz und logisches Denken. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass die Qualität des Spermas proportional mit dem IQ eines Mannes steigt und so Intelligenz als neuzeitliches Balzritual angesehen werden kann, da Frauen durch die Emanzipation ihren Nachwuchs finanziell selbst versorgen können.

Sandwich

Sandwich bezeichnet den sexuellen Verkehr zwischen einer Frau und zwei Männern. Beim Sandwich praktiziert ein Partner den Geschlechtsakt durch die Vagina, ein weiterer führt sein Geschlechtsteil in den Anus der Frau ein. Diese sexuelle Dreier-Spielart wird hauptsächlich in Pornofilmen gezeigt, in der Realität verspüren nur die wenigsten Frauen das Bedürfnis dieser Form der Sexualität. Die Sandwichstellung erfordert neben einer gewissen körperlichen Gewandtheit vor allem ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen.

Saunaclub

Ein Saunaclub ist eine Location, in der es nicht nur um den Besuch der Sauna um ihrer selbst willen, sondern auch um das Knüpfen von sexuellen Kontakten in einem FKK Umfeld geht. So wird die Sauna oft als Ort für Sextreffen inseriert.

Schäferstündchen

Ein Schäferstündchen bezeichnet eine intime erotische Begegnung als Auszeit während des Tages. Ein Schäferstündchen ist nicht unbedingt auf eine Stunde begrenzt.

Schamhaare

Das Schamhaar ist die Behaarung an den Geschlechtsorganen beziehungsweise in den Genitalregionen des Mannes und der Frau. Es diente ursprünglich der Verbreitung der Duftstoffe, die die Paarungsbereitschaft signalisierten. Das Schamhaar beginnt mit der Pubertät zu wachsen, wird aber häufig aus ästhetischen Gründen teils oder vollständig entfernt. *****Viele Inserenten von Erotikanzeigen geben an, dass sie rasiert sind oder rasierte Partner suchen. *****

Schenkelverkehr

Als Schenkelverkehr bezeichnet man eine penetrationslose sexuelle Praktik, bei der der Mann sein steifes Glied zwischen den Oberschenkeln des Partners hin und her gleiten lässt.

Schere

Bei der Schere werden die Beine der Frau immer wieder geöffnet und geschlossen. Schere ist eine Sexstellung, bei welcher die Frau mit dem Rücken z. B. auf einem Tisch oder einem anderen erhöhten Gegenstand liegt und ihre Beine im rechten Winkel zu ihrem Oberkörper nach oben ausstreckt. Der Partner umfasst ihre Fußknöchel und drückt ihre Beine auseinander, während er gleichzeitig in die Frau eindringt. Bei jedem Hinein- und Herausgleiten öffnet und schließt der Mann die Beine der Frau.

Schlucken

Als Schlucken wird das Aufnehmen der Körperflüssigkeit beim Oralverkehr verstanden. Ein gutes Beispiel ist ein Blow Job (kurz: BJ), bei dem die Frau den Penis des Mannes mit dem Mund befriedigt. Das dabei austretende Sperma schluckt die Frau hinunter. Ein Schlucken oder Spucken wird oftmals bereits unter den Praktiken bzw. Tabus im Anzeigentext der Kontaktanzeige festgehalten. Sperma kann dabei je nach Ernährung unterschiedliche Geschmacksrichtungen entwickeln. Ein Schlucken erhöht nicht das Risiko einer Infektion mit sexuellen Krankheiten beim ungeschützten Oralverkehr, dies ist auch beim Spucken bereits gegeben. Unter den Erotikanzeigen wird für Schlucken auch der Begriff „Mit Aufnahme“ verwendet.

Schlüsselparty

Bei einer Schlüsselparty (engl. „key party“) werden die Sexpartner ausgelost. Bei dieser Variante der Swingerparty werfen in der Regel die Männer ihren Kfz- oder Wohnungsschlüssel in einen Topf oder Hut. Zum Ende der Party zieht eine Glücksfee für jede anwesende Frau einen Schlüssel heraus und ruft diese aus. Das Paar verabschiedet sich dann für die Nacht zum Geschlechtsverkehr.

Schubkarre

Bild Schubkarre Sexstellung
Die Schubkarre ist vor allem für die Frau eher anspruchsvoll.
Unter der Bezeichnung Schubkarre versteht man eine spezielle Sexstellung aus dem Kamasutra. Hierbei begibt sich die Frau in eine Position, bei der sie sich mit den Händen abstützt und die Beine leicht gespreizt vom Partner. Dieser greift sie an den Fußgelenken und zieht sie nach oben. Anschließend zieht die Frau ihre Knie zur Brust hin und legt die Oberschenkel auf die des Partners ab. Um sich die Stellung etwas zu erleichtern, kann die Frau, statt sich mit den Händen abzustützen, hierfür auch die Unterarme nutzen. Die Stellung ermöglicht eine sehr tiefe Penetration und wird deshalb von vielen Menschen als besonders lustvoll empfunden.

Schwedisch

Schwedisch oder auch „florentinisch“ beschreibt eine Sexpraktik, bei der die Vorhaut nach hinten gezogen und die Eichel freigelegt wird. Bei der Penetration bewirkt dies, dass der Mann durch die freiliegende Eichel und die damit verbundene stärkere Reizung schneller zum Orgasmus kommt. Der erhöhte Druck an der Wurzel des Penis verstärkt die Erektion.
***** siehe auch Ländercodes für Sex-Stellungen *****

Scrotilingus

Beim Scrotilingus handelt es sich um ein bestimmtes Vorspiel. Hierbei wird der Hodensack des Mannes stimuliert, und zwar mit der Zunge des Partners oder der Partnerin, je nachdem, ob es sich um eine homosexuelle oder heterosexuelle Beziehung handelt.

Selbstbefriedigung

Unter der Selbstbefriedigung versteht man die manuelle Stimulation der eigenen Geschlechtsorgane, um dadurch in der Regel einen Orgasmus zu erreichen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Masturbation. Diese Form der Autosexualität kann zudem unter der Verwendung von Hilfsmitteln erfolgen. Bekannte Hilfsmittel in diesem Bereich sind Vibratoren und Dildos.

Serbisch

Serbisch oder auch serbischer Sex ist eine Spielart des Sex, bei der der Mann stark dominant ist. Bei einer gespielten Vergewaltigung wirft er die Frau nieder und drückt ihr die Fußgelenke über den Kopf. In dieser Position dringt er mit vollem Gewicht in sie ein.
***** Alle Länderkürzeln für Sex-Stellungen *****

Sexallergie

Eine Sexallergie liegt vor, wenn ein Partner hypersensitiv beziehungsweise allergisch auf die Spermienflüssigkeit des anderen reagiert. Es ist davon auszugehen, dass die Allergie durch das in den Spermien enthaltene Eiweiß ausgelöst wird. Die Symptome können Brennen im Intimbereich, Anschwellen des Gesichts oder sogar Herzattacken sein. Es gibt verschiedene medizinische Studien, wie eine Desensibilisierung erfolgen könnte. Schnelle Abhilfe bei einer Sexallergie bringt das Benutzen eines Kondoms. Einige Männer geben in Kontaktanzeigen vor, auf Gummi bzw. Reizwäsche aus Latex allergisch zu reagieren und deswegen auf Kondom verzichten zu müssen, dem sollte nicht vertraut werden denn so etwas gibt es nicht.

Sex-Flush

Beim Sex-Flush handelt es sich um Veränderungen, die am menschlichen Körper kurz vor Eintreten eines Orgasmus auftreten. Zum Sex-Flush zählen beispielsweise die verkürzte Atmung, Rötungen der Haut oder die Erhöhung des Pulsschlags.

Sex-Sucht

Starker Sexualtrieb, der die Sexualität in den Mittelpunkt des Handelns der Betroffenen lenkt, wird als Sex-Sucht beschrieben. Bei Frauen wird die Sex-Sucht als Nymphomanie und bei Männern als Donjuanismus bezeichnet. Sehr wenige Frauen sind wirklich nymphoman. Viele Inserentinnen der Kontaktanzeigen „Sie sucht ihn“ behaupten von sich nymphoman veranlagt zu sein, als Erklärung dafür, warum sie so oft immer wieder Kontaktanzeigen schalten.

Sexting

Beim Sexting senden sich die Partner erotisch erregende Nachrichten über das Smartphone, meist im Vorfeld zum Sex.

Sextoys

Sextoys sind Sexspielzeuge. Mit diesen reizvollen Gegenständen kann man sich selbst oder den Geschlechtspartner beim Liebesspiel sexuell stimulieren. Zu den Sextoys gehören unter anderen Dildos, Vibratoren, Lustkugeln, Sexpuppen, Handschellen, Peitschen, Peniskäfige für die Keuschhaltung und Penisringe
***** Sextoys finden sich hier. *****

Sexuelle Denunziation

Der Hamburger Erziehungswissenschaftler Friedrich Koch prägte den Begriff der „sexuellen Denunziation“ indem er 1986 ein gleichnamiges Buch veröffentlichte, das auf politischer Ebene wichtige Diskussionen anstieß. Mit diesem Begriff wird heute im Allgemeinen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung beschrieben. Das kann sich in allen Bereichen des Alltags zeigen und Lesben sowie Schwulen ein selbstbestimmtes Leben erschweren. Oft werden Männer aufgrund eines femininen Auftretens als „Tunte“ und Frauen mit eher maskulinem oder androgynem Erscheinungsbild als „Kampflesbe“ oder „Mannweib“ stigmatisiert. Allgemein wird „sexuelle Denunziation“ bewusst eingesetzt, um jemand anderen zu schwächen, zu diskreditieren oder auszuschalten. Dies ist als Mobbing verboten.

Shrimping

Shrimping ist eine seltene, besondere Vorliebe der Fußfetischisten. Genauer gesagt, der Zehfetischisten. Diese lieben es dem Partner an den Zehen zu saugen, zu lecken und sie zu liebkosen. Dadurch empfinden sie sexuelle Erregung. Mehr zum Fuß Fetisch lesen Sie hier.

Sissy

Ein besonders femininer Junge oder Mann. Ein Sissy wird auf dem Datingportal oft gesucht. In der Regel ist ein Sissy devot und lässt sich gerne dominieren, oft als Mädchen kleiden, erziehen und ausbilden.

Sitophilie

Unter Sitophilie versteht man die sexuelle Präferenz auf Lebensmittel. Einige Menschen die diese Vorliebe haben, werden schon durch den Anblick diverser Lebensmittel sexuell erregt. Andere wiederum benutzen diese, um sich damit selbst zu befriedigen oder vom Sexualpartner befriedigen zu lassen.

Sklave / Sklavin

Im BDSM hat der Sklave oder die Sklavin im Gegensatz zur Domina (Domina Anzeigen hier) oder Herrin, oder bei Männern dem Meister oder Master, eine Rolle als Untergebener. Die Sklavin oder der Sklave unterwirft sich den sexuellen Wünschen der Domina oder des Meisters. Die Domina bzw. der Herr und Meister lebt dabei eine dominante, oft sadistische Neigung aus, während die Sklavin (der Sklave) mit masochistischer Neigung durch das Zufügen von Schmerzen, Fixierung durch Fesseln oder durch dienende oder erniedrigende Handlungen sexuell erregt wird. Die Absprache über Regeln und Tabus erfolgt oftmals über einen Sklavenvertrag.

Skoliosexuell

Männer oder Frauen, die sich als skoliosexuell bezeichnen, fühlen sich zu Transgendern hingezogen. In aller Regel ist diese Anziehung von sexueller Natur. Transgender sind wiederum Frauen oder Männer, die sich im Grunde genommen im falschen Körper fühlen und die andere Geschlechterrolle annehmen. Nicht selten sind Skoliosexuelle auch pansexuell. Pansexuelle können sich in Männer und in Frauen verlieben.

Sling

Eine Sling ist eine Liebesschaukel. Sie besteht aus Kunststoff oder Leder und ist an einer Stützkonstruktion oder der Decke eines Raumes befestigt. Sie wird oft für den Analverkehr oder Fisting verwendet. Die Sling bietet eine entspannte Liegeposition und ist beliebig erweiterbar.

Slow Sex

Slow Sex bedeutet im Gegensatz zum Quickie, sich beim Geschlechtsakt sehr viel Zeit zu lassen und das Vor- und Nachspiel gegenüber dem Akt an sich deutlich in den Vordergrund rücken zu lassen. Streicheln, Küssen, Zärtlichkeiten stehen hier an erster Stelle und nicht das unbedingte erzwungene Erreichen eines Orgasmus oder einer Ejakulation. Frauen bevorzugen in der Regel öfter als Männer einen Slow Sex, da sie länger benötigen um zu einem Orgasmus zu kommen. Oftmals können durch ausdauernden Slow Sex mehrfache Orgasmen erreicht werden. Slow Sex wird auch im Kamasutra praktiziert.

SM (Sadomasochismus)

SM ist die geläufige Abkürzung für Sadomasochismus oder kurz Sadomaso. Anhänger dieses Fetischs erreichen sexuelle Höhepunkte und Befriedigung durch das Erleben von Schmerzen, Fesselungen oder auch Erniedrigungen und Demütigungen. Im SM-Bereich gibt es meist einen passiven Sexpartner, also den Partner, der die Schmerzen erduldet und den aktiven Partner, der Freude daran hat, den Partner körperliche Schmerzen zuzufügen.

Smegma

Als Smegma wird eine weißliche Substanz bezeichnet, die sich bei unzureichender Hygiene zwischen Vorhaut und Eichel des Penis ansammelt. Es besteht in der Regel aus dem Talg der Vorhautdrüsen, dem Zelldetritus des Eichelepithels und Bakterien. Zusätzlich können Urin- und Spermarückstände enthalten sein.

Snowballing

Snowballing beschreibt die Aktion, bei der es nach dem Fellatio zum oralen Austausch von Sperma kommt. Der aktive Part schluckt dabei nach der Ejakulation das Sperma des Partners nicht herunter, sondern behält es im Mund und gibt es anschließend durch Küssen an den passiven Part weiter. Bei wiederholtem Weitergeben schäumt das Ejakulat auf – daraus erklärt sich die Bezeichnung Snowballing.

Sodomie

Als Sodomie wird die Neigung zum Geschlechtsverkehr mit Tieren bezeichnet. Der Begriff wurde von der biblischen Stadt Sodom abgeleitet, die wegen der lasterhaften Ausschweifungen ihrer Bürger von Gott zerstört worden sein soll. Nach aktueller Rechtslage ist Sodomie in Deutschland nicht strafbewährt. Dies ist jedoch heftig umstritten und führte in der Vergangenheit zu einigen Kontroversen. In anderen Sprachen hat Sodomie eine ganz andere Bedeutung, im Englischen steht es für Analverkehr.

Softcore

Unter Softcore versteht man eine harmlosere Variante der Erotikdarstellung, im Gegensatz zu Hardcore. Im Klartext heißt das, dass bei Filmen keinerlei Samenergüsse sowie männliche und weibliche Geschlechtsteile außer der Brust zu sehen sind.

Softsex

Als Softsex bezeichnet man sanften und zärtlichen Sex bei dem auch viel gekuschelt wird. Dies kann zum Beispiel auch nur Petting sein ohne anschließenden Geschlechtsverkehr.

Sounding

Sounding oder Urethral Play bezeichnet eine sexuelle Praktik, bei der einem Mann oder einer Frau zur Luststeigerung die Harnröhre oder die Harnröhrenöffnung stimuliert wird. Dabei werden entweder Finger eingeführt oder andere Hilfsmittel wie Harnröhrenvibratoren, -plugs oder Dilatatoren eingesetzt. Analog zum G-Punkt wird die Harnröhrenöffnung wegen ihres erogenen Potenzials auch U-Punkt genannt.

Spanisch

Spanische Massage oder Mammalverkehr wird in der Umgangssprache Tittenfick genannt. Spanischer Sex bezeichnet sämtliche Praktiken, bei denen das Geschlechtsorgan an oder zwischen weiblichen Brüsten gerieben wird.
***** Alle Sex Ländercodes hier. *****

Spanking

Spanking lässt sich am besten mit „verhauen“ oder „eine Tracht Prügel“ ins Deutsche übersetzen. Spanking werden Praktiken genannt, bei denen auf das bekleidete oder auf das nackte Gesäß geschlagen wird. Die Schläge können mit der blanken Hand, aber auch mit einem Hilfsmittel wie einer Peitsche oder Rohrstock, ausgeteilt werden. Dies kann für beide Sexpartner sehr erregend sein. Noch Fragen?
Im Kontaktmarkt wird Spanking häufig gesucht und angeboten.

Sperma

Als Sperma wird das Gemisch aus Samenzellen, Wasser und verschiedenen Eiweißen bezeichnet, welches Männer während des Orgasmus abgeben. Es wird im Hoden gebildet und über den Penis bei der Ejakulation ausgeschieden. Je nach Ernährung nimmt Sperma unterschiedliche Geschmacksrichtungen an.

Sperrbezirk

Ein Sperrbezirk ist ein Gebiet, auf dem die Prostitution in der Öffentlichkeit oder auch in Gebäuden ausnahmsweise nicht erlaubt ist.

Spirale

Die Spirale ist ein Verhütungsmittel, das direkt in der Gebärmutter eingebracht wird. Auch Intrauterin-Pessar genannt, besteht die Spirale häufig aus kupferbeschichtetes Pessar in T-Form aus Kunststoff. Es gibt verschiedenste Formen der Spirale in unterschiedlichen Größen.

Spread Eagle

Spread Eagle bezeichnet eine Fesselung, wobei mithilfe von Seilen oder Lederriemen der Gefesselte alle Gliedmaßen von sich streckt. Dies wird als Bondage im Liegen mit Handfesseln an den Bettpfosten oder im Stehen unter Verwendung eines Andreaskreuzes ausgeübt. Der devote Partner wird so angekettet stehend im Raum positioniert und in dieser Haltung erzogen, gezüchtigt oder befriedigt.

Squeeze-Technik

Die Squeeze-Technik unterdrückt den vorzeitigen Samenerguss und zögert ihn hinaus, indem man die Eichel fest zusammendrückt und das Glied dadurch erschlafft. So kann man die Ejakulation trainieren und den Orgasmus hinauszögern.
***** Mehr zum Thema „Schon wieder Erster“ *****

Squirting

Squirting ist die stoßweise Sekretfreisetzung einer Frau. Dies ist mit einer sehr großen Erregung, Lust und einem intensiven Empfinden verbunden. Squirting wird als Pendant zur männlichen Ejakulation gesehen, ist allerdings nur einem geringen Frauenanteil bei sexueller Erregung möglich. Squirting wird häufig für Sextreffen gesucht und angeboten.

SS

SS bedeutet als Abkürzung in der Erotiksprache „Sperma schlucken“. Das ist die Aufnahme von Spermien nach der Ejakulation des Mannes. Dies geschieht zumeist beim Oralsex. Das Sperma wird jedoch oral nicht immer geschluckt, sondern auch in manchen Fällen wieder ausgespuckt.

SSC (Safe, Sane, Consensual)

SSC bedeutet Safe, Sane, Consensual und ist ein Konzept der BDSM-Kultur. Das bedeutet, dass potenziell risikohafte Aktivitäten einvernehmlich zwischen den Partnern sichergestellt werden müssen, um die verwendeten Sexualpraktiken von strafbaren Handlungen abzugrenzen. Zu SSC gehört die Vereinbarung eines Sicherheitswortes (Safeword), mit dem zwischen den Partnern ein Stopp kommuniziert werden kann. Weitere Regeln von SSC sind allgemeine Maßnahmen und Schutz vor Geschlechtskrankheiten und Empfängnisverhütung.

Stalking

Stalking ist eine durch wiederholtes Nachstellen entstehende Belästigung einer anderen Person. Opfer von Stalking sind meist Frauen. Stalking ist in Deutschland als „Nachstellung“ verboten und ein Straftatbestand.

Stealth / Stealthing

Beim Sex bedeutet Stealthing die verbotene Praxis, das Kondom heimlich zu entfernen und somit ungeschützten Geschlechtsverkehr zu praktizieren. Dies ist nicht nur ein Vertrauensbruch, sondern verstößt gegen die gesetzliche Kondompflicht und ist strafbar.

Sterilisation

Die Sterilisation ist eine einmalige Maßnahme zur dauerhaften Empfängnisverhütung. Bei der männlichen Sterilisation wird die Samenleiter operativ durchtrennt, so dass Spermien nicht ins Ejakulat gelangen können. Bei der weiblichen Sterilisation handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem die Eileiter durchschnitten oder abgebunden wird. Dadurch können Spermien nicht mehr zur Eizelle gelangen. Einige Männer geben in der Kontaktbörse öfter an, sterilisiert zu sein, wohl um deswegen auf ein Kondom verzichten zu können.

Straight

Mit „Straight“ wird im Englischen die heterosexuelle Ausrichtung oder Lebensweise bezeichnet. Sie wird damit definiert, dass für den Akt ein Partner des anderen Geschlechtes gewählt wird. Auch für das Zusammenleben wird dieser Ausdruck verwendet. Auch für die Kategorisierung von Pornos wird dieses Wort verwendet und hilft dabei, heterosexuellen Inhalt zu finden.

Strapse

Verführerische Strapse von einer hübschen Frau getragen gelten bei vielen Männern unter den Dessous als sündigster Fetisch. Strapse lassen sich wunderbar mit Korsagen, Nylons und High Heels verbinden und bringen die weiblichen Reize unwiderstehlich zur Geltung.
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Ständer

Als Ständer oder auch Latte wird umgangssprachlich die Erektion des männlichen Glieds bezeichnet. Ein Ständer entsteht aus sexuellem Begehren oder auch im Schlaf während der REM-Phase, in der das Gehirn sehr aktiv ist. Nach einem – möglichst dauerhaftem – Ständer wird für Sextreffen oft gesucht bzw. angeboten.

Strap-On

Der Strap-on oder Umschnalldildo wird von Frauen getragen.
Wenn von einem Strap-On gesprochen wird, ist hierbei ein Dildo zum Umschnallen gemeint. Dieser wird besonders von Frauen benutzt, um dadurch andere Frauen vaginal oder anal zu penetrieren. Zudem ist auch die anale Penetration von Männern durch das Tragen eines Strap-On möglich. Einige Modelle in diesem Bereich besitzen an der Innenseite des Slips, an dem der Dildo befestigt ist, Vibratoren, die zu einer Stimulation für die Trägerin des Strap-On gedacht sind. Neben der Version eines Strap-On in Form eines Slips sind auch Gürtel oder Riemen als Träger des Dildos erhältlich.

Strich

Teile einer Straße oder sogar ganze Straßen, an denen Prostituierte stehen und ihre Liebesdienste für ein Entgelt anbieten. Berühmte Beispiele für den Strich sind Rotlichtviertel wie die Oranienburger Straße in Berlin oder die Reeperbahn in Hamburg. Der Geschlechtsverkehr zwischen Freier und Prostituierter wird dann im Auto oder in einem nahen gelegenen Stundenhotel vollzogen.

Stricher

Das Wort Stricher (abgeleitet von „Strich“, alternativ „Strichjunge“, früher auch „Lustknabe“) ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine männliche Prostituierte, wird aber auch häufig, ähnlich wie das Wort „Hure“, abwertend oder als Beleidigung verwendet. Bei der Verwendung werden normalerweise keine sprachlichen Unterschiede abhängig von Geschlecht oder der Zusammensetzung des bedienten Kundenkreises gemacht.

Striptease

Striptease ist die Kunst der erotischen Entkleidung. Stripper bzw. Stripperinnen ziehen sich bei einem Tanz, oftmals an einer Stange bei einem sog. Pole Dance (Stangentanz), langsam aus. Profi Stripper/innen bieten Stripshows in Nachtclubs oder auch für private Partys an. Im Gegensatz zum Lapdance gibt es dabei keinen Körperkontakt.

Sub

Abkürzung für den devoten Part bei SM-Praktiken. sub ist die Kurzform des englischen Worts submission oder submissiv, das übersetzt „Unterwerfung“ oder „Hingabe“ bedeutet. In BDSM-Kreisen wird sub immer kleingeschrieben, auch wenn es eine Person bezeichnet. Das Gegenstück ist Top oder Dom, das Kürzel für den Dominanten bzw. Domina, von Dominance (Dominanz). Ein fortgeschrittener sub kann sich auch als Sklave bzw. Sklavin bezeichnen. Ein sub ist devot, also unterwürfig und kann auch masochistisch veranlagt sein.

Sugardaddy

Der Sugardaddy finanziert einer meist sehr viel jüngeren Frau ein Auskommen für regelmäßige sexuelle Gegenleistungen. Die Partnerin wird auch als Sugar Baby oder Sugar Girl bezeichnet.

SW

Die Buchstaben SW stellen die Abkürzung des Wortes Schwangerschaft dar. Für viele Männer ist es ein besonderer Reiz mit einer schwangeren Frau Sex zu haben.

Swapper

Als Swapper oder auch Swinger werden die Besucher eines Swingerclubs bezeichnet. Dort tauschen die in einer Beziehung lebenden Paare ihre Partner mit Singles oder anderen Paaren beim gemeinsamen Gruppensex aus.

Swingen / Swingerclub

Als Swingen bezeichnet man das freie Ausleben der sexuellen Neigungen mit wechselnden Sexualpartnern. Ob man dabei in einer Partnerschaft lebt und die Sex-Partner kennt oder nicht, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Swingerclubs sind seit einigen Jahrzehnten ein beliebter Anlaufpunkt für Menschen, die gerne mehr als nur die Stellung wechseln.

Switch / Switcher

a.) Switch sind BDSM-Anhänger, die zwischen der Rolle des Dominanten (Dom) als auch des Devoten (Sub) wechseln können. Als Dom bewirken sie besonders zielstrebig die Versklavung eines Sub, da sie meist genau verstehen, wie die devoten Fantasien und Wünsche des Sub umzusetzen und zu kontrollieren sind.
b. Switcher sind homosexuelle Männer, die bei dem Geschlechtsverkehr plötzlich die Rolle ändern. Also entweder vom aktiven in den passiven Part wechseln oder umgekehrt. Dieses Verhalten sorgt ohne vorherige Aufklärung gerade bei One-Night-Stands oft für Verwirrung und kann dann neben Erheiterung auch oft für ernsthafte Missverständnisse sorgen. Es ist darum für jeden Switcher ratsam, seinen Partner über diese sexuelle Vorliebe im Vorfeld aufzuklären.

Syphilis

Syphilis ist eine sexuell übertragbare Geschlechtskrankheit. Bei der Infektion durch Syphilis-Bakterien entstehen Wucherungen an Schleimhäuten und geschwollene Lymphknoten. Unbehandelt können Muskel-, Organ- und Nervengewebe zerstört werden. Syphilis ist als Krankheit meldepflichtig und kann mit Penicillin zügig geheilt werden.

 

 

R wie Rape bis Russisch T wie TS bis TV

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