L-wie Lack bis Luder

L wie Lack bis Luder

Hier erklären wir Begriffe und Abkürzungen mit dem Anfangsbuchstaben L, die oftmals in Erotik-Kontaktanzeigen Clubs, Bordellen und Laufhäusern vorkommen.

 

L

Der Begriff „L“ bei Männern bezieht sich auf das englische Wort „large“, ähnlich den Kleidergrößen. Nur spricht man in diesem Falle von Penisgrößen beziehungsweise Penislängen. „L“ beschreibt eine Länge von 16 bis 19 Zentimetern, was für den mitteleuropäischen Durchschnitt von circa 13,5 Zentimetern durchaus groß ist. Neben „L“ gibt es noch andere Größen, wie etwa S, M, XL und XXL.

Lack

Lack steht in der Sexualität für glänzende Gummianzüge, welche hauteng am Körper liegen und so die Konturen dessen voll aufzeigen. Oft wird Lack bei Fetischpartys oder in Bordellen von Prostituierten getragen. Unter Lack Fetisch versteht man die sexuelle Fixierung auf Kleidungsstücke und Sextoys, die mit glänzendem Lack gefertigt wurden. Für Lackfetischisten werden reizvolle Artikel, insbesondere Lackstiefel bis zu hochhackigen Lackoverknees angeboten. Als Farben für den Lack dominieren Schwarz und Rot. Gerne werden auch für erregende Rollenspiele komplette Outfits aus Lack getragen.

Ladyboy

Ladyboys sind Männer mit femininen, bzw. Transgender-Auftreten und Eigenschaften. Dies beginnt mit weiblichen Körperbewegungen, Kleidung bis zur vollständigen Identifikation als Frau. Diese homosexuellen Männer gelten insbesondere als Ladyboy wenn sei geschlechtsangleichende Maßnahmen wie Hormonbehandlungen oder sogar kosmetische Operationen an Gesicht, Brust oder Hüften vornehmen, um das eigene Erscheinungsbild weiblicher zu formen. Der Begriff Ladyboy stammt ursprünglich aus Thailand.

Lapdance

Beim Lapdance vollführt eine Tänzerin auf dem Schoß oder zwischen den Beinen des sitzenden Gastes einen erotischen Tanz. Die Tänzerin entledigt sich dabei wie bei einem Striptease langsam ihrer Reizwäsche und imitiert dann einen Geschlechtsverkehr zum Rhythmus der Musik. Während dabei Körperkontakt zwischen beiden unvermeidbar und durchaus beabsichtigt ist, gilt in der Regel dass der Gast die Tänzerin nicht mit den Händen berühren darf. Auf Junggesellenabschieden fesselt die Tänzerin einem zuvor nicht eingeweihten Junggesellen daher oftmals mit ihren entledigten Nylonstrümpfen die Hände hinter dem Rücken.

Latex

Latex ist ein Gummimaterial, das aus Naturkautschuk hergestellt wird. Durch seine elastische Eigenschaft liegt es als Kleidungsstück eng am Körper an und hat meistens eine glänzende Optik. Verwendet wird es in fast allen Kleidungsstücken wie beispielsweise als Latex Korsett oder Latexcorsagen, Latexhosen, Latexshirts, Latexröcke oder auch Latexstiefel. Viele Männer entwickeln einen Fetisch für Latexkleidung bei Frauen. Bei so machen Sextreffen wird auch ein Ganzkörperanzug aus Latex getragen.

Lasziv

Laszivität ist ein Erscheinen als potenzieller Sexualpartner. Laszivität wird durch sinnlich-aufreizendes oder auch sexuell anziehendes Verhalten bewirkt. Dieser Eindruck kann beispielsweise durch ein Berührungen, Belecken der Lippen oder Entfernen von Kleidung ausgelöst werden. Andere Begriffe für lasziv sind sexy, erotisch, unzüchtig oder wollüstig.

Lecken

Lecken bedeutet Frauen oral zu befriedigen. Bei dem Liebesdienst verwöhnt ein Mann (oder beim lesbischen Sex eine Frau) die Vulva mit der Zunge. Der Fachbegriff für den Oralsex an der Frau ist Cunnilingus.
Die Sextechnik ist nicht einfach, auch wenn viele Männer von sich behaupten, dass sie der richtige Partner für den perfekten Cunnilingus sind, ist die Realität oftmals weit von den Vorstellungen dieser Männer entfernt.

Lesbisch

Lesbisch bezeichnet eine Seite der Homosexualität. Sie beschreibt die Liebe zwischen zwei Frauen. Dabei steht diese Form der Liebe in keiner Weise der heterosexuellen Liebe um etwas nach.

Libido

Libido ist der lateinische Fachbegriff für den menschlichen Geschlechtstrieb. Dieser Trieb ist einerseits bei jedem Menschen unterschiedlich intensiv ausgeprägt. Andererseits gilt es als medizinisch belegt, dass jeder Mensch Phasen unterschiedlich starker Libido durchläuft. Auch gibt es zahlreiche Faktoren, welche die sexuelle Lust dämpfen. Dies sind beispielsweise Stress am Arbeitsplatz, Ärger oder starke psychische Belastungen. Auch verschiedene Krankheiten und Medikamente wirken sich dämpfend auf die menschliche Libido aus. Positiv wirken sich natürliche Aphrodisiaka auf die Libido aus.

Liebeskugeln

Liebeskugeln können von beiden Geschlechtern verwendet werden.
Unter Liebeskugeln (engl. „Ben Wa Balls“ oder „Sex Balls“) versteht man ein Sexspielzeug, das aus zwei auf einem Pfaden aufgereihten Kugeln besteht. Die Kugeln sind im Inneren hohl und enthalten frei gelagerte Gewichte, die die Kugeln bei Bewegung in Schwingungen versetzen. Führt man die Liebeskugeln in die Vagina ein, dienen sie sowohl der sexuellen Stimulation als auch dem Training der Muskulatur.
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Liebesmuskel

Als Liebesmuskel werden allgemein die Muskeln im Bereich des Beckenbodens bezeichnet. Der Schambein-Steißbein-Muskel, lateinisch „Musculus pubococcygeus“ – kurz PC, umschließt beispielsweise die Geschlechtsorgane. Mithilfe dieses Muskels wird unter anderem das Urinieren unterbrochen. Wie jeder andere Muskel kann auch der PC durch wiederholtes Anspannen trainiert werden, was gemeinhin als Beckenbodentraining bekannt ist. Ein gut trainierter Liebesmuskel soll helfen, die Gefühlsintensität beim Liebesakt zu erhöhen. Eine starke vaginale Beckenbodenmuskulatur kann den Penis beim Geschlechtsverkehr fester umschließen und die Orgasmusfähigkeit steigern. Außerdem ist Beckenbodentraining ein wirksames Mittel gegen Inkontinenz. Frauen können durch vaginales Tragen sogenannter Liebeskugeln zum Beispiel recht einfach ihren Liebesmuskel stärken.

Liebesschaukel

Eine Liebesschaukel (auch Sling genannt) bezeichnet eine aus Leder oder Kunststoff hergestellte Schaukel. Dieses Liebesspielzeug wird entweder wie eine Schaukel mit Hilfe von Ketten an der Decke befestigt, oder sie hängt an einer speziellen Stütze. Dem aktiven Sexpartner wird durch die besondere Liegeposition des passiven Partners der Analverkehr und der Vaginalverkehr ermöglicht. Dabei bietet die Liebesschaukel dem liegenden Partner eine besonders entspannte Position beim Sex.

Liebesstuhl

Ein Liebesstuhl ist ein Hocker, in welchem ein Loch in die Sitzfläche eingearbeitet ist. Durch dieses Loch kann der Mann seinen Penis hindurch stecken und die Frau sich oberhalb positionieren. Mithilfe des Liebesstuhls können verschiedene Sexstellungen einfacher ausgeführt werden.

Lingam-Massage

Die Lingam steht symbolisch für den Hindu-Gott Shiva und gleichzeitig für den Penis. Lingam umfasst die schöpferische, aber auch die erhaltende und zerstörende Kraft Shivas.

Löffelchenstellung

Bei der Löffelchenstellung sind sich beide Partner ganz nah.
Die Löffelchenstellung bezeichnet eine Sexstellung, bei welcher beide Partner auf der Seite liegen. Der Name leitet sich davon ab, dass es eine gewisse Ähnlichkeit mit zwei ineinander liegenden Löffeln besteht. Beide Partner können in dieser Stellung den aktiven Part übernehmen.

Lolita

Kindfrauen, die mit ihren weiblichen Reizen für erwachsene Männern sexuell attraktiv wirken.
Der Begriff Lolita stammt von dem russischen Autor Vladimir Nabokovs 1955 erschienen gleichnamigen Roman.
In einigen Fällen grenzt Liebe zu Lolitas an Pädophilie!
In fast allen Ländern der Welt steht Sexualität mit Kindern unter Strafe, auch im deutschen Strafgesetzbuch steht: „Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter 14 Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen lässt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minderschweren Fällen mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Lotusblume

Bei der Lotusblume sitzen beide Partner eng umschlungen.
Die Lotusblume ist die berühmteste Sexstellung aus dem Kamasutra, wobei beide eng umschlungen im Schneidersitz einen Geschlechtsverkehr genießen. Um dies zu erreichen, setzt sich die Frau auf den Schoß des sitzenden Manns und schlingt ihre Beine um ihn. Anschließend zieht er seine Gespielen an sich heran um sie zu penetrieren und nimmt auch einen Schneidersitz ein.

Lude

Lude bezeichnet umgangssprachlich einen Zuhälter. Ein Zuhälter ist jemand der Prostituierte vermittelt und von deren Verdienst einen Anteil kassiert.
Nach der Definition des deutschen Strafgesetzbuches § 181a bedeutet Zuhälterei „die Ausbeutung einer Person, die der Prostitution nachgeht“ und „die gewerbsmäßige Förderung der Prostitution“. Zuhälterei ist in vielen Ländern, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, unter verschiedenen Voraussetzungen strafbar.
***** Mehr zum Prostitutionsschutzgesetz 2017 hier *****

Luder

Als Luder wird salopp eine Frau bezeichnet, die als durchtrieben, sexuell freizügig und gesellschaftlich liederlich angesehen wird. Im Motorsport sind bei der Formel 1 leicht bekleidete Hostessen als Boxenluder berühmt, die bei Siegerehrungen den Rennfahrer küssen. So manche Frauen bezeichnen sich in der Kontaktbörse als Luder oder Schlampe, vermutlich um ihre ruchlose Freizügigkeit und Geilheit daran zu betonen.

 

 

K wie Kamasutra bis KV  M wie Makrophilie bis Muschi

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